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Ilias Rafailidis, Schüler der 7b, leitete die letzte Dienstbesprechung vor den Sommerferien mit einem virtuos vorgetragenen Klavierspiel passend zu den anstehenden Verabschiedungen mit einem Blues-Stück ein, das durch einen Gutschein für den Eisladen San Marco honoriert wurde.

Der Staffellauf der Danksagungen und Redebeiträge zu den bevorstehenden Verabschiedungen wird von Herrn Bomblat eingeleitet. Er bedankt sich beim Kollegium für den reibungslosen Ablauf bei der Verabschiedung von Herrn von Maercker, lobt den homepage-Artikel, der aus der Feder von Frau González und Frau Middeke stammt, und warnt vor einem intuitiv-improvisierenden Verlauf der Dienstbesprechung. Den Stab der Danksagungen nimmt Herr Gutsfeld entgegen, um dem Kollegium auch noch einmal für die Durchführung der Klassen- und Studienfahrten, des Sportfests sowie der Verabschiedung des Schulleiters zu danken.

Für die Mehrheit der Anwesenden womöglich neu, war die Selbsternennung von Herrn Hausmann zum Außenminister der HPS, der die Dienstbesprechung als offiziellen Rahmen nutzte, um sich für die konstruktive Kooperation zwischen Herrn von Maercker und Herrn Gutsfeld hinsichtlich der internationalen Austauschfahrten zu bedanken. Er überreichte Herrn von Maercker eine Urkunde - die, wie er trocken und bescheiden einwarf, mehr wert sei, als die bereits entgegengenommene Diensturkunde von Frau Reimers - mit dem Prädikat "Homo europeanus" und verlas gerührt die Danksagungen der litauischen Austauschschule. Ein mit Delikatessen gefüllter Präsentkorb für den noch amtierenden, von den Lobesgesängen überwältigter Regierungschef, wurde überreicht. Dieser bedankt sich bei seinem Außenminister nicht ohne auf die ernste Lage hinzuweisen, die die Fahrten aufgrund der Verknappung der finanziellen Ressourcen erfahren werden.

Zudem bedankt er sich für die Durchführung des Sportfests sowie des Grillfestes und der Kaffeerunde nach den Sommerferien, organisiert durch den Personalrat. Seinen eigenen Auszug aus seinem Büro kündigt er, nicht ohne Augenzwinkern, mit Hilfe eines Anhängers an.

Die Verabschiedung der Referendare, wie sie an dieser Stelle eigentlich geplant war, wurde aufgrund struktureller Veränderungen bereits letzten Donnerstag an der HPS vorgenommen. Anschließend erfolgte die Verabschiedung von Herrn Pastor Schuster, der Frau Lißner an unserer Schule vertrat.

Die nachfolgenden Verabschiedungen wurden von Herrn von Maercker nicht ohne bitteren Beigeschmack vorgenommen, denn aufgrund der Arbeitszeiterhöhung von Lehrern weist die HPS eine Überversorgung an Lehrkräften auf.

Zu den abgeordneten Lehrern und Lehrerinnen ans Athenaeum in Stade gehören Frau Clodius, die sich besonders im Präventionsbereich engagierte, Herr Schmidt, Multiplikator für active boards und Herr Delling, ehemals Regisseur und Schauspieler, der das schulische Medienkonzept ausarbeitete. Frau Heist wird ihre Tätigkeit als Mitwirkerin für das Fach Englisch des Studienseminars Stade als abgeordnete Lehrkraft von Harsefeld aus nachgehen. Vom Personalrat verlässt Frau Hagemann für einige Jahre das Kollegium mit Zielort USA. Die jeweiligen Fachobleute sowie Frau Butler vom Personalrat verabschieden die Lehrer und Lehrerinnen.

Aus familiären Gründen und mit einem überaus bewegten Lebensweg, der von internationalen Zwischenstationen geprägt ist, wie beispielsweise Saudi-Arabien, wo er als Software-Ingenieur tätig war, verabschiedete sich Herr Twyman, um sein Wissen und Können am Athenaeum weiter zu geben. Die Fachgruppen Mathematik und Informatik, denen er angehörte, trennten sich offensichtlich ungern von einem fachlich so kompetenten Lehrer. Herr Lawes ließ verlauten, dass Herrn Twyman im Fussballgeschäft für seine Erfahrung und Kompetenz eine hohe Ablösesumme gezahlt worden wäre. 

Auch Herr Brusch verlässt die HPS. Er wurde mit Musik, einem unvergesslich pointiertem Theaterstück -  in Szene gesetzt von Herrn Díaz del Cerro, Herrn Maaser und Frau Weber zum Thema Vergesslichkeit im Alltag - und vielen Geschenken verabschiedet. Herr Brusch bedankt sich sichtlich bewegt und gibt zu, dass ihm ein chaotischer Wesenszug innewohnt, der für das alltägliche Verlegen von Gegenständen besonders förderlich ist. Dass er eine facettenreichere Persönlichkeit ist, als er sich selber zugesteht, wird durch Herrn Zimmers Redebeitrag deutlich, der ihn aus einer vorherigen Tätigkeit an einer anderen Schule noch als "coolsten Typen überhaupt" in Erinnerung hat.

An dieser Stelle werden die Pensionäre der HPS nachträglich willkommen geheißen und die Verabschiedung Herrn Baumgartens eingeleitet. Danksagungen gelten seinen vielfältigen  sportlichen, politischen und gastronomischen Tätigkeitsgebieten. Hierzu gehören u.a. sein Engagement bei "Jugend trainiert für Olympia", das als früherer Bezirksvorsitzender der GEW für Gymnasien, das als Mitglied im GA und das als Organisator von Wettbewerben. Die Urkunde zum Ruhestand wird ihm von Herrn von Maercker überreicht.

Frau Hagemann, stellvertretend für den Personalrat, bedankt sich bei Herrn Bomblat für die Organisation und verabschiedet mit einer visuell und akustisch ansprechenden Leinwandprojektion auch noch einmal die Lehrer, die die HPS verlassen werden. Abgestimmt auf deren Persönlichkeit und Temperament erscheinen unterschiedliche Autotypen auf der Leinwand, die sinnbildlich typische Wesenszüge der Lehrer untermauern sollen.  

Anschließend wird Herr Baumgartens Biografie mit Hilfe einer szenischen Darstellung durch Herrn Hakelberg und Frau Weber skizziert und musikalisch untermalt. Die Fachgruppe Politik überreicht ihm eine Kaffeetasse und einen Gutschein für eine Eintrittskarte für ein Handballspiel.  

Herr Baumgarten bedankt sich und betont, dass er als Lehrer eine sehr spannende Zeit erlebt habe, sich jedoch heutzutage nicht noch einmal dazu entscheiden würde, den Lehrerberuf zu ergreifen. Er wünscht den jungen Kollegen und Kolleginnen viel Durchhaltevermögen. Für die Schülerschaft der Zukunft wünscht er sich mehr Querdenker und keine head down-Generation, insbesondere aufgrund der bestehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Seiner Meinung nach gehört hierzu die Förderung kritisch denkender Schüler und Schülerinnen, die die Voraussetzung jeglicher Diskussionskultur sein sollte. 

Abschließend bedankt sich auch Herr von Maercker noch einmal bei Herrn Bomblat für die Organisation sämtlicher schulischer Veranstaltungen und wünscht dem Kollegium erholsame Ferien.

 

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