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Feier zur Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2017

Am Freitag, den 16. Mai 2017 war es endlich so weit... Aufgeregt marschierten die 125 ABInauten - begleitet vom Jugend-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Herrn Désor – in die Aula ein, um ihre Abizeugnisse und damit die Starterlaubnis für ihren Flug in die Zukunft in Empfang zu nehmen.

Die Schulleiterin Frau Fees-McCue eröffnete die Entlassungsfeier mit ihren besten Wünschen für die Zukunft der Abiturienten und nannte Pünktlichkeit in Kombination mit Verlässlichkeit, Neugierde, Offenheit, Bescheidenheit, Teamfähigkeit und das Annehmen von Herausforderungen als wichtige Parameter für deren künftigen Erfolg. Eine alte chinesische Weisheit besagt: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Frau Fees-McCue wünschte den Abiturienten im Namen des Kollegiums viel Kraft und Mut beim Rudern.

Im Anschluss beglückwünschte die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Petra Möhle auch die Eltern der Absolventinnen und Absolventen, die ihre Kinder beim Lernen unterstützten, ihnen Mut machten und trösteten. Sie stellte die Halepaghen-Schule mit ihren Besonderheiten des Gemeinsamen Ausschusses, dem Buxtehuder Modell, der Teeküche und den zahlreichen Wettbewerben heraus. Die Schule stellte eine vertraute Konstante für die Schülerinnen und Schüler dar, die nun aber zu etwas Neuem aufbrechen. Für diesen Weg seien die Abinauten aber gut gerüstet. Dies gelte auch für diejenigen, die das Abitur nicht erreichten, so Frau Möhle.

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Immer wieder wechselten sich die Reden mit musikalischen Beiträgen ab, die in diesem Jahr in beachtlichem Maße von den Abiturienten selbst gestaltet wurden. So auch der selbstgeschriebene und –komponierte Song „Imagination“ von Jonathan Meshesha, Georg Anisimov, Elise Tekam und Jeremy Balicki.

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DSC02628Bevor die erste Gruppe ihre lang ersehnten Zeugnisse in Empfang nehmen konnten, stellte Herr Zimmer die diesjährigen Zahlen vor. Insgesamt wurden 171 Schülerinnen und Schüler zu der Qualifikationsphase zugelassen, von denen 136 das Abitur erreichten. 125 von ihnen bestanden das Abitur, 11 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Fachhochschulreife. Der Gesamtdurchschnitt liegt mit 2,53 etwas über dem des Vorjahres. Zwei Schülerinnen und Schüler erreichten einen Schnitt von 1,0. Herzlichen Glückwunsch, Sascha Ecks und Swenja Gödicke! Swenja erreichte nicht nur den Schnitt von 1,0, sondern erzielte mit 860 Punkten auch mit weitem Abstand das allerbeste Ergebnis.

Mit der Frage, was ABInauten eigentlich seien, gelang Herrn Zimmer die inhaltliche Überleitung zur Zeugnisübergabe der ersten Gruppe. ABInauten – eine Spezies zwischen Argonauten und Astronauten – fahren auf einem Schiff (Schule), die mit dem heutigen Tag, mit dem Sprung, etwas zu erreichen, ihrem Ziel näherkommen.

Auch Frau Moussa-Lambrecht als Vorsitzende des Schulelternrates und Frau Clever als Sprecherin der Teeküche gratulierten den ABInauten zu dem bestandenen „Check-up“ und wünschten ihnen einen guten Flug in die Zukunft, für den die eigenen Wünsche als bester Antrieb das Ziel vorgeben. Frau Clever sorgte sich um die Verpflegung der ABInauten und stattete sie im Namen der Teeküche mit einem Rezept für den Notfall aus.

Vor der Überreichung der Abiturzeugnisse der zweiten Gruppe sorgten Jannik Löhden am Klavier und Johanna M. Wulff mit der Violine (Konzertmeisterin aus dem JSO und Abinautin) für ein musikalisches Abschiedsgeschenk für ihren eigenen Jahrgang.

DSC02667Im Anschluss hielt Frau Techau die Lehrerrede unter dem Motto: „Ihr könnt alles sein“ und machte den ABInauten Mut, auf sich selbst und ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Denn mit Verstand, Kreativität, Reflexion und Entschlossenheit können sie alles schaffen, alles erreichen, alles sein. Sie schickte die ABInauten hinaus in die Welt mit dem Ziel, sie ein bisschen besser zu machen – getreu dem Motto: Make Buxtehude great again.

Auch Hannes Koch schenkte seinem Abijahrgang einen Song: „Part Of Your Life“, bevor die dritte Gruppe ihre Zeugnisse erhielt und geehrt wurde.

 

Die Rede der Abiturientinnen wurde von Linn Heitmann und Annemarie Lechte gehalten. Sie bedankten sich für die schöne Schulzeit und wagten einen Rückblick: Danke an die Eltern für die tägliche, liebevolle Unterstützung, für den Mut, die Kraft und die Stärke, die sie ihnen gaben und auch bei Frust, Wut und Kummer waren sie immer für sie da – sie haben ihren ABInauten vertraut. Der Dank ging auch an die Lehrer, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen und auch einige Späße mitgemacht haben. Die Bibliothek und die Teeküche haben sie mit Literatur bzw. Essen versorgt und das Sekretariat hatte für alle Probleme eine Lösung.DSC02689

Die Versetzung in die Oberstufe brachte so einige Vorteile mit sich: Endlich durften sie zu Beginn der Stunde sitzen bleiben, sie durften sich als die „Großen“ dieser Schule im K-Raum aufhalten und verbrachten so einige Lernnachmittage – die mal mehr und mal weniger effektiv waren – zusammen. Linn und Annemarie blickten auf einige Highlights ihrer Schulzeit zurück: Die Skifahrt, Kursfahrten nach München, Wien und Prag, die Mottowoche und die Abifahrt nach Dänemark stärkten die Gemeinschaft. Sie beendeten ihre Rede mit einem Schlusssatz, der wohl allen aus der Seele sprach. Denn bei aller Freude, die Schulzeit nun erfolgreich abgeschlossen zu haben, bleibt die Frage:

„Nun haben wir unser Abitur – und was jetzt??!“

Hannes rundete die Rede mit einem weiteren Solo ab. Im Anschluss erhielten die ABInauten der letzten Gruppe ihre Zeugnisse – ihr „Check up“ für den Abflug in die Welt.

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Verbunden mit der feierlichen Ausgabe der Abiturzeugnisse wurden die besten Abiturienten geehrt sowie besondere Leistungen und Verdienste ausgezeichnet. Alle Schülerinnen und Schüler mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser erhielten von Herrn Fischer einen Büchergutschein vom Schulverein.

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Frau Schuster und Frau Behm gratulierten den Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem erworbenen CertiLingua-Diplom, welches die bilinguale Fachkompetenz, herausragende Leistungen in zwei modernen Fremdsprachen und interkulturelle Handlungskompetenz bescheinigt: Sophie Charlotte Meier, Luca Noah Junk, Antonia Luiking, Laura Baekler, Lea Zoe Dammert, Linn Sophia Heitmann, Anne-Sophie Jahncke, Annemarie Lechte

Frau Bliemeister zeichnete Sascha Ecks für die Teilnahme am „Rerum Antiquarum Certamen“ aus. Inga May wurde als „beste Lateinerin des Jahrgangs“ für ihre besonders guten Übersetzungsleistungen und hervorragendem Sprachgefühl geehrt. Sie machte nur einen Fehler in insgesamt 70 Vokabeltests!

Herr Schulze überreichte eine Anerkennung an Arne Hollstein und Henrik Quast für den 2.Platz beim Regionalwettbewerb Jugend forscht und belohnte auch Pia Henning für ihre überaus erfolgreiche Arbeit in diesem Bereich, indem sie sich mit der Herstellung organischer Solarzellen beschäftigt hatte, unter anderem unter Verwendung von Petersilie. Darüber hinaus hat sie einen zweiten Platz beim Regionalwettbewerb im Fachgebiet Chemie erzielt und erhielt einen Sonderpreis für Umwelttechnik. Swenja Gödicke wurde für ihre Teilnahme an der Biologie-Olympiade geehrt.

Den Karl-von-Frisch-Preis (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland) erhielten Inga May und Swenja Gödicke, den Preis der Dt. Physikalischen Gesellschaft Arne Hollstein, Jan Niklas Diercks, Swenja Gödicke, Jasper Brüggmann und Jasper Martens und der Buchpreis der PFH Göttingen für besondere Leistung im Bereich Wirtschaft / Politik ging an Henrik Quast, Fynn Benkert und Elise Tekam.

Außerdem vergab Herr Rausch im Namen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung einen Buchpreis und eine Mitgliedschaft für die besten Leistungen in Mathematik an Stanislav Likhachov und Christoph Schmidt erhielt für die beste Abiturarbeit im Fach Erdkunde den Preis der Deutschen Schulgeographen. Jasper Brüggmann erhielt für die beste Leistung im Fach Chemie den Buchpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Auszeichnungen für besonderes Engagement für die HPS wurden von Herrn Bomblat überreicht: Elise Tekam (Leitung AG SoR-SmC), Jule Lemme (Einsatz für die Sprachlernklasse), Pauline Clement (Einsatz für die Sprachlernklasse), Arne Hollstein (SSD), Henrik Quast (SSD), Alexandra Kappel (SSD, Scout des Planspiels „help“), Georg Anisimov (Technig-Team)

Wie in jedem Jahr wurden auch die drei besten Facharbeiten im Seminarfach ausgezeichnet. Dabei ging es vor allem um die reflektierte Umsetzung der Fragestellung, kluge Wahl der Methoden sowie um einen kritischen Bezug auf die Fragen der Gegenwart. Eine dieser Arbeiten wurde im Kurs von Herrn Désor von Carolin Schweitzer geschrieben unter dem Thema „Wirkungsweise und Funktion der Lieder in der Französischen Revolution“. Eine weitere Arbeit ist im Kurs von Frau Techau von Laura Baekler in englischer Sprache verfasst worden mit dem Titel „What is the Attitude towards Homosexuals in America Society and how has it developed?“ („Wie ist die Haltung der US-amerikanischen Gesellschaft gegenüber Homosexuellen und wie hat sie sich entwickelt?“). Die dritte Arbeit kommt aus dem Kurs von Herrn Drescher. Annemarie Lechte hat sie zum Thema „Multiculturalism in Canada – Reality, realistic or utopian?“ („Multikulturalität in Kanada – Realität, realistisch oder utopisch?“) geschrieben.

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Im Anschluss an die Zeugnisübergaben und Ehrungen zeichneten die Schülersprecherinnen Greta Lüdemann und Kathleen Lühs Herrn Utecht für sein vielfältiges Engagement („Was machen Sie eigentlich nicht?“), Frau Pfau für ihre Beratung bei Sorgen und Nöten und die Elternratsvorsitzende Frau Sundermann für ihre Unterstützung mit dem Sozialpreis 2017 aus.

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Thea Laser brachte mit ihrem Poetry Slam „Wir sind mitten drin“ – „Wir sind zwischen Tür und Angel“ die Gedanken und Sorgen, die Freude und Unsicherheit der ABInauten zum Ausdruck.

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Die Schulleiterin Frau Fees-McCue beendete die Entlassungsfeier mit einem Dank an die Schülerinnen und Schüler für die gute Zusammenarbeit, an die Eltern für die Unterstützung, an die Lehrer für die intensive Arbeit und initiierte einen gemeinsamen Countdown für den Start in die Zukunft...

 

Guten Flug, liebe ABInauten!

 

 

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