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vom 16.12.2017 16:02

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Die GDNÄ ist die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, die sich zum Ziel gesetzt hat, den interdisziplinären Austausch in den Naturwissenschaften, aber auch den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und damit die Information der interessierten Öffentlichkeit über die aktuelle Forschung in den betreffenden Gebieten zu fördern.

Ihre Versammlungen finden alle zwei Jahre in wechselnden Städten statt.

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Als Frau Greiert und Frau Ulses, unsere jeweiligen Bio-LK-Lehrerinnen, vor den Sommerferien anfragten, ob wir Interesse hätten, an der 129. Versammlung der GDNÄ in Greifswald teilzunehmen, konnten wir uns nur wenig darunter vorstellen. Doch die angekündigten Vorträge interessierten uns und so nahmen wir das Angebot an, uns von unserer Schule für ein Stipendium, das die Teilnahme an der Versammlung ebenso wie eine Mitgliedschaft auf zwei Jahre abdeckt, vorschlagen zu lassen.

Wirklich gerechnet hatten wir mit einer Zusage aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl nicht, umso überraschter waren wir, als sogar wir beide eine Zusage erhielten.

Untergebracht waren wir während der Versammlung in einer Jugendherberge, wo wir jedoch nur nachts zum Schlafen waren. Morgens um acht ging es zum ersten Vortrag und erst um frühestens neun, meistens jedoch zehn Uhr abends kamen wir nach einem langen Tag wieder bei der Jugendherberge an.
Betreut wurden wir von Studenten verschiedener Fachrichtungen, die in Greifswald ihr Studium absolvieren und uns als Ortskundige mehr als einmal davor bewahrten, uns bei den eigenständig zu meisternden Ortswechseln zu verlaufen. Dass sie auch noch für jegliche Fragen zu ihrem Studiengang zur Verfügung standen, war ein angenehmer Bonus.

Jeden Tag wurden wir nach dem Frühstück um acht Uhr von eigens eingerichteten Shuttlebussen abgeholt und zu den jeweiligen Vortragsorten gefahren, von denen sich die meisten auf dem Campus der Universitätsklinik Greifswald befanden. Waren wir zu früh dran, so gab es ab und zu noch eine spontane Kurzführung, zum Bespiel von einer unserer Betreuerinnen durch Hörsäle und Labore der Molekularbiologie.

Die eigentlichen Vorträge von je ca. 90 Minuten waren vielfältig und stammten aus allen Fachbereichen. Die Bandbreite reichte von Präsentationen über Polymertherapeutika/Nanomedizin über MRT in Echtzeit bis hin zu 3D-Bildvermessungsverfahren und einem Überblick über die Teilchenphysik vom Elementarteilchen bis zum Kosmos. Dabei waren die Vortragenden renommierte Wissenschaftler, die meist die Ergebnisse ihrer eigenen Forschungsgruppen vorstellten und dabei nicht selten auch auf die Geschichte ihres Fachbereiches eingingen, um dem übergeordneten Titel der diesjährigen Versammlung "Naturwissenschaften und Medizin zwischen Kontinuität und Umbruch" gerecht zu werden.

Auch Nobelpreisträger wie Prof. Dr. Stefan Hell, der einen Vortrag über die Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert hielt, bereicherten die Veranstaltung mit ihren Beiträgen. Doch so hochkompliziert all diese Fachgebiete auch sind, haben sich die Wissenschaftler sehr bemüht, ihren Forschungsbereich ganz den Zielen der GDNÄ entsprechend auch den Laien im Publikum, sprich v.a. uns Schülern, zugänglich zu machen. Statt mit Fachbegriffen und komplizierten Formeln um sich zu werfen, wurde der Großteil der Themen auch für uns sehr verständlich erklärt. Zudem gab es nach jedem Vortrag die Möglichkeit, Nachfragen oder weiterführende Fragen im Plenum zu stellen, aber auch mit den Vortragenden persönlich ins Gespräch zu kommen. Insgesamt waren alle Beteiligten sehr bemüht, uns Schüler für ihre Gebiete zu begeistern. Man war Nachfragen gegenüber, egal wie banal, sehr aufgeschlossen. Auch das überwiegend ältere Publikum (sprich Ü60) war allzeit bereit, einem ratlos aussehenden Schüler als Sitznachbar auch während der Vorträge mit kurzen Erklärungen auf die Sprünge zu helfen.

Auch neben den Vorträgen gab es ein vielfältiges Angebot für uns Schüler, z.B. der Programmpunkt „Wissenschaft in fünf Minuten“, in dessen Rahmen verschiedene Schülergruppen in einem Science-slam dem Publikum ihr Jugend-forscht-Projekt präsentierten.
Zudem beinhaltete die Versammlung einige Festvorträge, bei denen z.B. die Lorenz Oken-Medaille sowie die Alexander von Humboldt-Medaille verliehen wurden.

Eine weitere Veranstaltung eigens für uns Schüler war die Studienberatung, bei der vier Professoren der Medizin, Physik, Informatik sowie Biologie allerlei Fragen zu den Karrieremöglichkeiten in den Naturwissenschaften beantworteten. Dabei lieferten sie nicht selten verschiedene Sichtweisen. Dies ermöglichte es, umfassende Informationen über verschiedene Studiengänge, ihre Inhalte/ Voraussetzungen, Studienorte und noch vielem mehr zu erlangen, und das auf sehr unterhaltsame und fachlich kompetente Art und Weise.

Die Sonderführung durch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, an der leider nur wenige teilnehmen konnten, war für uns ein weiteres Highlight. Unserer Gruppe von 20 Schülern wurde zunächst der fachliche Hintergrund für die dort betriebene Fusionsforschung vermittelt. Im Anschluss durften wir uns den Wendelstein-7x, den Fusionsreaktor, dessen Größe in seiner Bauart einmalig auf der ganzen Welt ist, anschauen. Obwohl von außen an der Experimentieranlage außer Betrieb selbstverständlich nicht viel Spannendes zu sehen war, war es dennoch ein besonderes Erlebnis.

 

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Insgesamt war für uns die Teilnahme an der GDNÄ-Versammlung eine sehr positive Erfahrung, von der wir viel, nicht zuletzt viel Wissen, neue Bekanntschaften und auch eine genauere Vorstellung, wohin es für uns nach dem Abitur gehen soll, mitnehmen.

Inga und ich möchten uns in diesem Rahmen noch einmal bei Frau Greiert und Frau Ulses bedanken, ohne die wir nie von diesem Angebot erfahren hätten und deren Einsatz für uns, v.a. bezüglich der Bewerbung, die Teilnahme erst möglich gemacht hat. Weiterer Dank geht an die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung, die die Stipendien für die GDNÄ-Versammlung finanziert.


Swenja Gödicke, Jahrgang 12

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