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vom 28.06.2017 07:18

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Sonntag: Nachdem uns schon am Tag der Ankunft die Erkenntnis ereilte, dass ein Stehplatz in einem römischen Bus purer Luxus ist, brachen wir am Montagmorgen im vollbeladenen Bus zuerst Richtung Kolosseum auf.

Das Kolosseum selbst löste in uns eine unglaubliche Faszination aus, auch wenn man bedenkt, dass im Laufe der Zeit dort zahlreiche Menschen in Kämpfen starben und wir nun gewissermaßen Teil dieser düsteren Vergangenheit wurden; in dieser Arena standen sich nicht nur Mensch und Mensch, sondern auch Mensch und Tier gegenüber. Wir befanden uns nun in den Ruinen dieser Geschichte. Das Kolosseum war viel größer, als wir es uns nach den Bildern, die wir kannten, vorgestellt hatten, und nachdem wir etwas Zeit zur freien Besichtigung hatten, gingen wir noch weiter durch die Geschichte Roms.

Mit der angenehmen Mittagshitze besichtigten wir das Forum Romanum und konnten auch hier einen Eindruck von den Überresten der Antike bis hin zur Gründungsgeschichte Roms und den mit ihr verbundenen Bauten gewinnen. Auf dem Palatin konnten wir dann eine kleine Pause einlegen, bevor wir weitere Foren und Tempel besichtigten und schließlich einen zeitlichen Schritt nach vorne machten, indem wir zum Kapitol hinaufgingen. Interessanterweise schien es so, als ob man vom Weg über das Forum Romanum, wo unterhalb des Palatin der Gründungsmythos Roms, mit Romulus und Remus, einen wichtigen Bezugspunkt hat(te), bis hin zum Kapitol auf einem Zeitstrahl näher an die Gegenwart wandert.

KF Rom 2013 Drs Kapitolin Woelfin

Danach gingen wir vom Kapitol zum imposanten Denkmal für Vittorio Emanuele II., welches wir aus Zeitgründen allerdings erst am nächsten Tag ausführlich besichtigen und dessen Ausblick genießen konnten.

Abschließend begaben wir uns etwas tiefer in das Zentrum Roms mit seinen engen Seitenstraßen und großen Piazze, wo wir die Geschichte Roms zumindest vorerst hinter uns ließen und auf der Piazza Navona unseren ersten Tag der Exkursion, mit ein wenig Freizeit bis zum Abend, beendeten.

Aber selbst am Abend waren die römischen Busse nicht leerer und wir dachten darüber nach, dass ein deutscher Bus schon dann von uns als voll betrachtet worden wäre, wenn es keine Sitzplätze mehr gäbe. Doch wer braucht nach einem anstrengenden und informativen Marsch durch Rom schon Sitzplätze?

Am Dienstagmorgen ging es wie jeden Tag auch recht früh auf zur Besichtigung der italienischen Hauptstadt, diesmal allerdings mit der Straßenbahn, die eindeutig nicht die Enge an Leuten besaß wie die römischen Busse. Wir machten uns auf den Weg zu Santa Maria Maggiore, eine eindrucksvolle Kirche, von innen wie von außen. Wir fuhren fort mit unserer morgendlichen Kirchenbesichtigung, diesmal allerdings zu Fuß. Wir besuchten die Kirche San Pietro in Vincoli, die zwar von außen recht unscheinbar aussah, von innen dennoch fast so eindrucksvoll wie Santa Maria Maggiore war.

Von dort aus besichtigten wir die verschiedenen Kaiserforen, teilweise sogar unbewusst, da diese groß und dennoch nicht unmittelbar als solche erkennbar waren. Nach einer kurzen Erholung von der prallen Sonne machten wir uns auf den Weg zum Kapitol, da wir am vorigen Tag nicht alles gesehen hatten und wir uns vor allem in die Kapitolinischen Museen begeben wollten.

KF Rom 2013 Drs Konstantin

Diese waren, wie fast alle Einrichtungen in Rom, sehr beeindruckend und groß. Man konnte viele künstlerische Werke begutachten, von Statuen über Gemälden bis hin zu Erfindungen der antiken Römer. Um alles zu sehen hatten wir leider nicht genügend Zeit, auch nicht die Orientierung, uns nicht zu verlaufen. Nachdem wir aus den Museen gefunden hatten, hatten wir sogar noch das Vergnügen, deutsche C-Prominenz auf dem Kapitol anzutreffen, die gerade für den Sender RTL eine Serie drehte.

KF Rom 2013 Drs Pantheon

Das nun auch geschafft, begaben wir uns zum Pantheon, welches, wiedermal, ein beeindruckendes Gebäude mit einer einzigartigen Architektur ist. Dort hörten wir ein Referat und durften auf unserem Weg von dort bei der von Herrn Drescher als beste Eisdiele Roms bezeichneten ein Eis kosten!

KF Rom 2013 Drs Eis

Erfrischt ging es weiter vorbei am Augustus-Mausoleum und den es umgebenden Gebäuden der faschistischen Architektur, wo wir abermals ein interessantes Referat hörten, das uns über die Verbindung von Antike und Neuzeit aufklärte. Hier endete unsere gemeinsame Erkundung Roms für diesen Tag und wir machten uns wieder auf eigenen Füßen auf, ein paar weitere Sehenswürdigkeiten in Rom zu finden.

KF Rom 2013 Drs Ref FaschArch

Am Mittwochmorgen machten wir uns erneut in einem der überfüllten Busse auf den Weg, dieses Mal auf den Weg zum Vatikan. Bereits als wir dort ankamen, befanden sich größere Menschenmassen auf dem Petersplatz, die, so schien es, einer Audienz des Papstes lauschten. Unser Zeitplan ließ jedoch keine große Pause zu, sodass wir uns auf den Weg zu den Vatikanischen Museen machten. In kleineren Gruppen sahen wir uns die Museen an und stießen auf die größte Attraktion des Museums, die Sixtinische Kapelle. Kennzeichnend für die Sixtinische Kapelle sind die Malereien Michelangelos, die als Fresken die Decke und Wände der Kapelle schmücken. Im Anschluss an die Vatikanischen Museen folgte der Petersdom. Im Vergleich mit den vielen großen und prächtigen Kirchen, die wir bereits besucht hatten, war diese am eindrucksvollsten.

KF Rom 2013 Drs Petersdom

KF Rom 2013 Drs Engelsburg u bruecke

Gegen Abend besuchten wir, auf den Vorschlag von Herrn Drescher hin, auch einmal die momentane soziale und wirtschaftliche Lage Roms etwa genauer zu betrachten, eine Organisation (Sant` Egidio), die bedürftige Menschen unterstützt. Basierend auf dem Glauben zu Gott haben die Menschen dieser Organisation eine Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden geschaffen, die den Menschen in den schweren Phasen des Lebens helfen soll, ihnen gleichzeitig jedoch fast eine zweite Familie ist, wie es uns während des Besuches deutlich geworden ist. Ein Gespräch mit einer verantwortlichen Freiwilligen der Organisation gewährte interessante Einblicke in ihre Motivation und Arbeit.

Den Abend ließen wir dann alle gemeinsam in einem Restaurant ausklingen, bevor wir uns zurück auf den Weg zu unserem Hotel machten.

KF Rom 2013 Drs Essen

Am Donnerstag sind wir wie jeden Morgen um ca. halb Neun aufgebrochen, um zunächst die Piazza Bocca della Verità zu besichtigen, wo wir auch ein kurzes Referat hörten. Als dieses zu Ende war, ging es weiter in Richtung jüdisches Viertel, was sich in unmittelbarer Nähe zum Tiber befindet. Dort besuchten wir die sich vor Ort befindende Synagoge und das dazugehörige Museum. Für viele von uns war es der erste Besuch eines jüdischen Gotteshauses.

Wieder draußen hatten wir erst einmal ein wenig Freizeit, um uns mit Essen und Trinken zu versorgen. Einige sind dem Geheimtipp von Herrn Drescher nachgegangen und haben in einer Bäckerei nahe der Synagoge eine köstliche Mischung aus warmem Marzipan und Müslibrötchen (Pizza ebraica) erhalten.

Als alle wieder beisammen waren, ging es zur ganz in der Nähe liegenden Tiberinsel. Nach ein paar mit Erfolg gekrönten Versuchen ein Gruppenfoto zu schießen, wurden wir dann gegen 14 Uhr entlassen und konnten uns schon wie die letzten Tage in kleinen Gruppen frei bewegen.

KF Rom 2013 Gruppe Drs

Nach einem tollen letzten Nachmittag in Rom ging es dann zurück zum Hotel, wo schon die Sachen für den morgendlichen Flug gepackt wurden. Am späten Abend saßen wir dann noch gemeinsam in den Zimmern und haben unsere Kursfahrt angesichts ihres nahenden Endes mit einem weinenden Auge ausklingen lassen.

Insgesamt war es eine sehr informative, interessante und vor allem auch sehr, sehr gute Kursfahrt, auf der wir viel Spaß hatten und viel gesehen haben, ohne dass irgendetwas Unangenehmes passiert ist. – Wir danken Frau Wiegand herzlich dafür, dass sie uns neben Herrn Drescher begleitet hat, sowie Herrn Storre und Herrn Maaser, die in Vertretung von Herrn Drescher wichtige organisatorische Vorarbeiten geleistet haben!

Autor_innen: Erik Aschert (auch Redaktion), Nils Dehning, Dominik Lange, Hannah Lüdemann

Fotos: Drs

 

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