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Zum Glück Buxtehude

Am 09.09.2014 wurde Frau Fees-McCue im Rahmen einer Dienstbesprechung des Kollegiums der internen Schulöffentlichkeit als Schulleiterin vorgestellt. Die Ernennungsurkunde hatte sie bereits einige Tage zuvor von der Dezernentin der Landesschulbehörde Lüneburg, Frau Reimers, überreicht bekommen.

Der Dezernatsleiter des Dezernates 3, Herr Wrigge, überreichte eine Einführungsmappe für das Amt der Schulleiterin und als persönliches Geschenk "... süße Schokolade, die bitteren Pillen kommen später."

Frau Fees-McCue hielt eine kurze Dankesrede und erwähnte zu einem Geschenk ihrer alten Schule in Winsen-Roydorf, einem Kennenlernspiel mit dem Titel "Ausgerechnet Buxtehude", dass Sie bisher hier sehr gut aufgenommen worden sei und in Anbetracht dessen und der geleisteten Arbeit in der Halepaghen-Schule den Titel abwandeln möchte in "Zum Glück Buxtehude".

Anschliessend an die Dienstbesprechung fand ein Interview mit dem Chefredakteur der Schülerzeitung "der paghe", Jan Rosenboom statt, das hier wiedergegeben wird:

fmcinterview

Redaktion: Vermutlich sind sie auch nach einer ersten Vorstellung im Schülerrat und in der Schülerzeitung noch immer den meisten Schülern recht unbekannt. Stellen Sie sich doch einmal vor.

FMC: Mein Name ist Bettina Fees-McCue, ich bin 51 Jahre alt, verheiratet mit einem Engländer, daher der etwas andere Name. Ich habe 3 Kinder, die alle noch schulpflichtig sind, das heißt ich weiß auch wie Schule nicht nur in der Schule aussieht, sondern auch wie die Fortsetzung zuhause ist. Ich bin Lehrkraft für Französisch und Erdkunde und seit 1991 im Schuldienst tätig.

Redaktion: Mit Ihnen als neuer Schulleiterin stehen sicherlich einige Veränderungen an unserer Schule an. Was planen Sie als erstes?

FMC: Ich kann noch nicht sagen welche Veränderungen das sein werden, weil ich erst einmal die Schule kennenlernen möchte. Man kann nur darüber nachdenken, ob es überhaupt sinnvoll ist, Veränderungen vorzunehmen, wenn man eine Schule gründlich kennt. Dafür brauche ich Zeit und sehr viele Gespräche, im Übrigen auch mit den Schülern, um zu wissen: Wie ist denn so der Stand der Dinge?

Redaktion: Der Beruf eines Schulleiterin einer großen Schule ist bestimmt kein leichter. In Niedersachsen bleiben in letzter Zeit viele Schulleiterstellen unbesetzt, was reizt Sie dennoch, sich dieser neuen Herausforderung anzunehmen?

FMC: Ich finde es eine reizvolle Herausforderung, da man in einer Schule in vielfältigen Teams zusammenarbeiten kann, die, wenn sie gut miteinander zusammenarbeiten, sehr viel bewegen können. Ich finde auch, die Bildungslandschaft ist nach wie vor ein spannendes Arbeitsfeld, weil man erstens immer mit jungen Menschen zu tun hat, die noch in ihrer Entwicklung sind und da Mittel und Wege zu finden, wie man junge Leute für lebenslanges Lernen motiviert, finde ich eine reizvolle Herausforderung. Zweitens gibt es gesellschaftliche Veränderungen oder auch Ansprüche die man an Schule stellt, zu Recht und diese Veränderungen in eine Schullandschaft mit einzubauen und Schule zeitaktuell zu gestalten, finde ich eine reizvolle Aufgabe.

Redaktion: Auch Sie waren einmal Schülerin: An welches Erlebnis in ihrer Schulzeit erinnern Sie sich am liebsten?

FMC: Das war ein Erlebnis, wir hatten eine sehr strenge Schulordnung. Das heißt wir durften eigentlich das Schulgelände nicht verlassen, da unser Gymnasium, das übrigens in einer Bayerischen Kleinstadt angesiedelt war, am Rande eines Waldes lag und wir doch hin und wieder mehrere Freistunden hatten, konnte ich es mir nicht verkneifen, doch in den Wald zu gehen, dort einen bestimmten Teich aufzusuchen, in dem Gelbbrandkäfer herumschwammen, von denen ich einen fangen wollte, was mir auch gelang. Allerdings bin ich dann angesprochen worden, von einer Aufsicht, die mich also etwas ungehalten darauf hinwies, dass ich gegen die Schulordnung verstoßen habe und das habe ich dann mit der Lehrkraft diskutiert und das führte zu keinen weiteren Sanktionen, was mich bis heute erstaunt (lacht).

Redaktion: War es schon immer ihr Berufswunsch Schulleiterin zu werden?

FMC: Nein das kann man so nicht sagen, weil man beginnt nicht einen Beruf mit dem Ziel: Ich möchte diese und jene Funktion erreichen, sondern man fängt den Beruf an, man macht Erfahrungen, es gibt Begegnungen mit Personen, man entwickelt persönliche bestimmte Vorstellungen wie Schule sein könnte, das ist ein Prozess.

Redaktion: Auf das niedersächsische Bildungssystem kommen in den nächsten Jahren mit der Wiedereinführung von G9 und der Erhöhung der Lehrerarbeitszeit einschneidende Veränderungen zu. Wie stellen Sie sich unsere Schule in ein paar, sagen wir 5 Jahren vor?

FMC: Das ist eine gute Frage, da müsste ich jetzt erst einmal genau wissen, wie die Halepaghen-Schule in der jetzigen Bilanz aussieht. Das kann ich noch nicht sagen, insofern fällt es mir an der Stelle schwer, zu sagen, wie die Schule in 5 Jahren aussehen wird. Gleichwohl hoffe ich, dass mit der Wiedereinführung von G9 sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für die Elternhäuser eine gewisse Entspannung eintritt. Lernen findet nicht nur in der Schule statt, sondern Lernen findet auch in der Freizeit statt. Man muss als junger Mensch Zeit haben für Hobbies, für Freunde, für Sport, für Musik, diese ganzen Erfahrungen, die man da macht, das formt interessante Persönlichkeiten, die später im Leben dauerhaft leistungsfähig sind. Und deswegen begrüße ich G9 ausdrücklich, ich habe die Auswirkungen von G8 in meinem eigenen Haushalt kennengelernt und ich muss sagen, ich war nicht begeistert und bin es bis heute nicht.

Redaktion: Mittlerweile haben Sie in den ersten Tagen als offizielle Leiterin unserer Schule mit Sicherheit schon unsere Schule kennengelernt. Was ist ihr erster Eindruck ihrer neuen Wirkungsstätte?

FMC: Es ist eine große Schule, mit vielen Klassen, mit vielen Schülerinnen und Schülern, entsprechend auch mit einer großen Anzahl an Lehrkräften. Ich nehme die Schule als sehr vielfältig wahr. Es gibt sehr vielfältige Angebote, ich nehme sie auch als gut organisiert war, es gibt immer wieder Namen, die fallen, die verantwortlich sind für einzelne Teilbereiche, sodass das Ganze auf mich einen sehr wohlorganiserten Eindruck, verknüpft mit einem vielfältigen Angebot für junge Leute, was besonders wichtig ist, denn in einer Schule sollte man nicht nur Lehrstoff pauken, sondern auch Gelegenheit haben, seine eigenen Talente zu entdecken.

Redaktion: Neben dem Beruf gibt es ja auch noch Freizeit, wie stellen Sie sich einen idealen freien Tag, sagen wir einen Sonntag, vor?

FMC: Ein idealer freier Tag, zum Beispiel der Sonntag, ist für mich ein Tag mit schönem Wetter, mit warmen Temperaturen und der Möglichkeit an die Küste zu fahren. Das finde ich in Niedersachsen besonders schön, dass man die Auswahl hat, Ostsee oder Nordsee, und dort die Seele baumeln lassen kann und sein Leben genießen kann.

Redaktion: Wofür sich bestimmt auch viele Schüler und Eltern interessieren: Wie sieht der Beruf eines Schulleiters überhaupt aus? Inwiefern unterscheidet er sich von dem eines normalen Lehrers?

FMC: Ich glaube die Vielfalt der Aufgaben nimmt enorm zu, eine Lehrkraft bereitet ihren Unterricht vor, hat damit entsprechende Nachbereitung, damit auch Korrekturen, die sehr zeitaufwändig sind, je nach Klasse oder Kurs oder Fach. Ein Schulleiter oder eine Schulleiterin wird konfrontiert mit vielfältigen Anfragen, mit der Vorbereitung von Sitzungen, mit Planungsaufgaben, mit strukturellen Aufgaben, das heißt man muss sehr vielgleisig arbeiten, jeden Tag, das heißt man kann sich weniger auf eine Sache konzentrieren und man muss mehrere Aktionsfelder gleichzeitig bearbeiten, ich glaube das ist die Herausforderung.

Redaktion: Frau Fees McCue, wir danken Ihnen für dieses Interview.

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