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In dem Geschichts-Leistungskurs der 11. Klasse von Frau Schleinitz steht das Thema „Flucht und Vertreibung im Zuge des zweiten Weltkriegs“ im Mittelpunkt dieses Semesters. Damit das Thema etwas lebendiger wird, luden wir für Donnerstag, den 06.04.2016, Frau Jäger zu uns ein. Erna Jäger, die heute 87 Jahre alt ist, war bereit, uns ihre sehr bewegende Fluchtgeschichte zu erzählen und alle Fragen zu beantworten.

Sie stammt aus dem ehemaligen Ostpreußen, und ihre Flucht begann, als sie 15 Jahre alt war. Doch schon am Anfang der Flucht waren ihr und ihrer Familie, die aus 5 Kindern und einer alleinerziehenden Mutter bestand, Steine in den Weg gelegt worden, denn es wurde vom zuständigen Gauleiter ein Fluchtverbot für ihre Region ausgesprochen. Frau Jägers Mutter bekam allerdings mit, dass einige Familien trotzdem flüchten wollten und sie beschloss, sich diesen anzuschließen. „Am 25. Januar 1945 um 1 Uhr nachts“, wiederholte Frau Jäger immer wieder, sei es dann so weit gewesen. Es durfte kaum etwas mitgenommen werden, nur die wichtigen Dokumente und ein paar Fotos wurden schnell eingepackt sowie frisch geschlachtete Kaninchen zum Essen. In einer langen Schlange von Wagen machte man sich auf einen langen, von vielen Zwischenstopps geprägten Weg Richtung Westen. Ihre Fahrt wurde von vielen gefährlichen Situationen unterbrochen, zum Beispiel einem furchtbaren Bombenangriff an Frau Jägers Geburtstag. Tote Familienmitglieder, wie ihr Großvater, der während der Flucht starb, konnten nicht beerdigt oder richtig verabschiedet werden. Frau Jäger kam nach einer mehrmonatigen Flucht in Buxtehude an, wo sie auf verschiedenen Bauernhöfen arbeitete, um eine Unterkunft und Essen zu haben.

Auch noch beim Berichten stand sie deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und durchlitt einige Teile ihrer Flucht erneut.

In der nachfolgenden Stunde reflektierte unser Kurs den Zeitzeugenbericht. Wir besprachen, wie uns die Stunde gefallen hat und was wir kritisch betrachten müssen. Als Kurs waren wir uns einig, dass es uns sehr wichtig war, jemanden da zu haben, der uns über die damalige Zeit berichten konnte. Da wir uns im Laufe des Semesters sehr viel mit Theorie und schriftlichen Quellen beschäftigt hatten, konnte man in dem Bericht von Frau Jäger viele besprochene Themen wiederfinden, zum Beispiel die Problematik unverarbeiteter und immer wieder aufkommender Emotionen. Auch wenn man solche Zeitzeugenberichte immer individuell sehen muss, da sie sehr subjektiv sind, hat es uns gefallen, einmal ein Gesicht zu historischen Ereignissen zu haben.

Melina Thomzik

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