Intern

Termine

01.07.22 Abiturentlassungsfeier

04./05.07.22 Zeugniskonferenzen

Klassen 5-11

Beginnen wir zur Abwechslung mal am Ende und zwar mit der dreißigsten Aufgabe des Känguru-Wettbewerbes in der Altersklasse der Elft- bis Dreizehntklässler also quasi der Königsetappe:

„Im Wald des Wandels gibt es merkwürdige Wesen: 17 Bimsel, 55 Gnafze, 6 Ylpen. Treffen ein Bimsel und ein Gnafz aufeinander, verschmelzen sie zu einer Ylpe. Treffen ein Bimsel und eine Ylpe aufeinander, verschmelzen sie zu einem Gnafz. Treffen ein Gnafz und eine Ylpe aufeinander, so verschmelzen sie zu einem Bimsel. Dies führt dazu, dass irgendwann nur noch eine der drei Arten übrig ist. Wie viele Wesen der Art sind dann höchstens übrig?

(A) 1         (B) 6         (C) 17         (D) 23         (E) 35“ * 

Die zweihundertneunzig Schülerinnen und Schüler der HPS mussten sich mit dieser und anderen Fragen aus den mathematischen Teilgebieten Geometrie, Arithmetik, Zahlentheorie sowie Kombinatorik auseinandersetzen. Bei jeder Frage ist genau eine Antwort richtig, so dass gezieltes Probieren, Skizzieren, Ausschließen von vier falschen Antworten oder Prüfen der Antwortmöglichkeiten durch Einsetzen in eine gegebene oder selbst entwickelte Gleichung zur Lösung führen kann. Die hohe Teilnehmerzahl auch im Bundesgebiet von über 890.000 Schülern kann sicherlich auch damit erklärt werden, dass diese Form von unterschiedlichen Möglichkeiten reizvoller ist als genau ein Weg zum Ziel einer Aufgabe.

Damit können wir auch eine der falschen Lösungen der obigen Aufgabe – nämlich A - streichen. Die Auswertung der von den Schülern eingetragenen Lösungen erfolgt durch Eingabe der Antwortbuchstaben durch die Mathematiklehrer der Schule. Für die zuverlässige Mitarbeit möchte ich mich bei Herrn Lawes, Frau Grünhagen, Herrn Blanken, Herrn Schreyer, Frau Fathy und Frau Dirksmüller herzlich bedanken und damit gleich wieder eine falsche Lösung ausschließen – da es nicht um die Anzahl der Lehrer geht, ist B auch falsch.

Die Preisgrenzen des Wettbewerbes hängen davon ab, wie viele Schüler hohe bzw. niedrige Punktzahlen erreichen. So reichten in der Klassenstufe 5 bereits unter 90 Punkte von 120 möglichen für einen ersten Preis, in der Klassenstufe 8 musste man 120 von 150 möglichen Punkten für die gleiche Einstufung erzielen. Der Punkteerwerb erfolgt dabei grundsätzlich nach folgendem Schema: Je ein Drittel aller Aufgaben zählt bei richtiger Lösung jeweils drei, vier oder fünf Punkte zur Anfangspunktzahl von dreißig Punkten hinzu. Ist eine Aufgabe unbearbeitet, werden keine Punkte abgezogen – das geschieht aber bei einer falschen Lösung der Aufgabe. Nach Feststellung der Punktzahlen aller Teilnehmer und Festlegung der Preisgrenzen erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, einen Trostpreis (in diesem Jahr ein 3D-Puzzelwürfel) sowie ein Lösungsheft.

Die Preise werden in alle sechzehn Bundesländer und zu den Deutschen Schulen im Ausland versendet – zuletzt und damit als siebzehntes war in diesem Jahr Niedersachsen dran. Dass das offensichtlich falsch war, schließt eine weitere Möglichkeit – nämlich C – aus. Die Siegerehrung erfolgte wie auch in den letzten Jahren im Foyer der HPS. Allen teilnehmenden Klassen wurden abgezählte Pakete mit Urkunden, Lösungsheften und Trostpreisen übergeben. Die Preisträger wurden unter großem Applaus geehrt. Insgesamt waren es in diesem Jahr 34 – und somit kann also auch 35 nicht die richtige Antwort sein.

Die Preisträger auf dem Bronze- und Silberrang erhielten Knobelspiele oder spannende (also naturwissenschaftliche) Literatur, die Erstplatzierten anspruchsvolle Strategiespiele und im Falle von Christian noch das T-Shirt für den weitesten Kängurusprung – also die größte Zahl an richtig gelösten Aufgaben nacheinander. Er und seine Schwester Jessica gehören mit ihren Punktzahlen von 127,5 bzw. 124,75 zu den einhundert besten Teilnehmern in ihren jeweiligen Jahrgängen bundesweit. Addiert man die Jahrgänge der beiden, erhält man im Übrigen die richtige Lösung des am Anfang gestellten Rätsels – ob das Zufall ist? Richtig und begrüßenswert in diesem Jahr war auf jeden Fall der Trend, dass teilweise ganze Klassen am Wettbewerb teilnahmen, was sich insbesondere bei der 6d mit zwei ersten Preisen auszahlte. Bei einer Fortsetzung dieses begrüßenswerten Trends könnte allein die Siegerehrung im nächsten Jahr in einer ganzen Unterrichtsstunde und dann nicht mehr im Foyer stattfinden. Mich würde beides sehr freuen. Sze

*Mathematikwettbewerb Känguru e.V. Berlin (Hrsg.): Lösungen für die Klassenstufen 7-13, 2014, S.34

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