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Die Handballmannschaft Halepaghen-Schule hat beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin den dritten Platz belegt.

Das Team um die Trainer Karl Rösler und Ryszard Jedlinski verpasste nach einer unnötigen Niederlage im Halbfinale nur ganz knapp das Endspiel.

„Der erste Turniertag in Berlin war vermutlich der beste Tag, den je ein Handballteam der Halepaghen-Schule erwischt hat", sagt Karl Rösler stolz. Nach zwei Siegen in der Zwischenrunde gegen die Landessieger aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz verloren die starken Buxtehuder im Halbfinale nach dramatischem Verlauf gegen die Gymnasiasten aus Minden (Nordrhein-Westfalen), die späteren Bundessieger, nur mit 13:14. Minden war in dieser Partie auf der Torhüterposition besser besetzt. Zudem trafen die Schiedsrichter, so die Buxtehuder Betreuer, fragwürdige Entscheidungen.

Im Spiel um Platz drei schlugen die Halepaghen-Schüler ihre Kontrahenten vom Gymnasium am Rotenbühl aus Saarbrücken mit 24:20 und gewannen damit neben der Bronzemedaille auch die inoffizielle Norddeutsche Meisterschaft. Die Saarbrücker hatten dem größeren Einsatzwillen und der besseren Torhüterleistung ihres Gegners in der Schlussphase des Spiels nichts mehr entgegenzusetzen. In der Zwischenrunde schalteten die Halepaghen-Schüler das Gymnasium am Mühlenberg Bad Schwartau (Schleswig-Hollstein) deutlich mit 17:8 aus. Taktisch klug engten sie die Wege des Bad Schwartauer Spielmachers ein. Das knappe 13:11 gegen das Paul-von-Denis-Gymnasium Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) spiegelt nicht die eigentliche Überlegenheit wider.

Im vergangenen Jahr belegten die Buxtehuder beim Bundesfinale den fünften Platz. Die Steigerung war das Ziel der Schüler, wenngleich sich doch mit dem Titelgewinn liebäugelten. Die Mannschaft ist sehr eingespielt, schließlich sind alle Schüler in der Handball-Abteilung des Buxtehuder SV organisiert. (db)
Ergebnisse und Kader

Vorrunde: HPS – Edith-Stein-Gymnasium Bretten (Baden Württemberg) 14:8, HPS – Elisabeth-Gymnasium Eisenach (Thüringen) 15:8, HPS – Lausitzer Sportschule Cottbus (Berlin/Brandenburg) 10:17.

Die Mannschaft: Jeroen Trzaska, Jovan Conjic 2 Tore, Jonas Hahn, Pelle Fick 1, Lasse Meyer 13, Laurin Sommer, Morten Riepenhusen 12, Hannes Osse 22, Tim von Borstel, Dominik Axmann 29, Max Linus Dede 34.

Bis zum Landeswettbewerb war zudem Finn Müller dabei. Er musste in Berlin passen.

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